Ein börsengehandelter Fonds (ETF) hält einen Korb zugrunde liegender Vermögenswerte — am häufigsten die Aktien, die einen Index bilden — und wird selbst wie eine gewöhnliche Aktie an einer Börse gehandelt. Der Kauf eines Fondsanteils verschafft einem Anleger in einer einzigen Transaktion ein anteiliges Engagement in allem, was der Fonds hält.
ETFs werden für ihre geringen Kosten und ihre Bequemlichkeit geschätzt. Ein breiter Index-ETF erhebt eine geringe jährliche Gebühr, die Gesamtkostenquote, und verteilt das Geld auf Hunderte von Positionen, wodurch das Risiko eines einzelnen Unternehmens wegdiversifiziert wird. Sie werden den ganzen Tag über zu Marktpreisen gehandelt, anders als traditionelle Investmentfonds, die nur einmal täglich abgerechnet werden.
Allerdings ist nicht jeder ETF günstig oder passiv. Manche bilden enge Themen ab oder setzen Hebel und komplexe Strategien ein, was höhere Gebühren und Risiken mit sich bringt. Das Etikett verrät dir die Hülle, nicht das Risiko — prüfe immer, was ein ETF tatsächlich hält.
Rechenbeispiel
Ein S&P-500-ETF verschafft einem Anleger mit einem einzigen Kauf ein Engagement in 500 große US-Unternehmen, oft für eine jährliche Gebühr unter 0,1 %.
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Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet ETF (börsengehandelter Fonds)?
Ein Fonds, der einen Korb von Vermögenswerten hält — etwa Aktien, die einen Index nachbilden — und wie eine einzelne Aktie an einer Börse gehandelt wird.
Ist ETF (börsengehandelter Fonds) ein Krypto- oder ein Börsenbegriff?
Es ist in erster Linie ein Aktien- und Börsenbegriff.
Ist diese Definition von ETF (börsengehandelter Fonds) eine Finanzberatung?
Nein. Das Glossar von Market Capitalize ist edukativ — es erklärt Begriffe und Konzepte, ist aber keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Siehe unseren Haftungsausschluss.